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| 12:50 Uhr

Der Tatort im RUNDSCHAU-Visier
Es gibt halt nichts zu meckern

Daniel Schauff
Daniel Schauff FOTO: LR / Sebastian Schubert
So langsam wird das mit dem Kritisieren echt schwierig. Seit Wochen sind die Sonntagskrimis passabel bis gut – selbst der sonst so lächerliche Halloween-Tatort war in diesem Jahr tatsächlich richtig gut und spannend. aa

Und – was soll man sagen – auch Falke und Grosz liefern am Sonntagabend einen passablen, nein, sogar guten Krimi.

Wohl auch, weil die Macher das Experimentier-Besteck im Schrank gelassen und einfach Krimi-Kost zubereitet haben, die so oder so ähnlich schon in den goldenen Krimi-Jahren der 70er über die Mattscheibe hätte flimmern können. Nur eben, dass es im hohen Norden um eine aktuelle Einbrecherserie geht, um verschreckte Nachbarn, auch aber militante Nachbarn, deren Angst vor der Opferrolle in bewaffnete Gegenwehr umschlägt. Na, da wären wir doch schon wieder voll in der Jetztzeit, in der quer durchs Land Menschen glauben, als Bürgerwachen für Recht und Ordnung sorgen zu müssen. Ansonsten: Falke ist – wie immer – emotional etwas sehr stürmisch beim Ermitteln, das rechtfertigen die Macher aber schnell mit dem Angriff auf Falkes Sohn, und Grosz entpuppt sich weiterhin als sehr wohltuende Partnerin in diesem Ermittler-Duo. Ich sag’s ja: Langsam wird’s langweilig, es gibt halt nichts zu meckern diesmal.

4c_TV Tatort ARD
4c_TV Tatort ARD FOTO: LR / Schubert, Sebastian