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| 21:16 Uhr

Der Tatort aus Berlin in RUNDSCHAU-Visier
Pfffffffff

Ist der nackte Po von Kommissar Karow der Höhe- oder doch ein Tiefpunkt in diesem Tatort? Mmmhhh. Aber ich frage mich schon, warum der Berlin-Tatort ohne Sex nicht auszukommen scheint. Nerv. Aber ich muss auch festhalten: Das war einer der besseren Berlin-Tatorte. Von Lydia Schauff

Die Geschichte an sich war gut: Da geht es um den Kotti, um Drogen, um einen vom Weg abgekommenen Polizistensohn, der aus Versehen vom eigenen Vater erschossen wird. Und dann ist da die junge Kollegin, die ihn am Anfang nur deckt und dann zu viel will. Und mittendrin Kommissarin Rubins Sohn Tolja, der wie ein Zwölfjähriger wirkt, der sich zur Polizei verirrt hat. Insgesamt läuft der Tatort nicht rund, es hakelt streckenweise ganz schön. Es gibt zu viele komische Zufälle. Und hinterher muss man nochmal genau überlegen, wie das jetzt genau war. Da bleibt der bleibende Eindruck auf der Strecke. Es ist alles so ein bisschen Pfffff. Und: Rubin, die statt der Familie immer nur Arbeit und Sex im Kopf hatte, ist plötzlich soooo besorgt um ihren Sohn. Nochmal nerv. Aber auf Karow ist Verlass, Arschloch wie immer.