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| 07:10 Uhr

Polizeiruf 110
Mach’s gut, Herzschmerz-Meuffels!

Es ist Hanns von Meuffels’ letzter Fall. Und was für einer. Im Münchner Polizeiruf gibt es gleich zwei Tatorte: der am Autokino und der in von Meuffels Herzen. „Traurigkeit kann doof machen“, sagt von Meuffels nicht nur.

Hier und da beweist er es auch. Zum Beispiel, wenn er die fabelhaft motivierte Assistentin Nadja anbrüllt. Oder vor der Tür eines vermeintlichen Mörders nichts Wichtigeres zu tun hat, als seine Constanze anzurufen. Herzschmerz-Meuffels ist voll in seinem Element. Dabei hätte es gerne etwas weniger „Constanze“, dafür mehr Krimi sein dürfen. Eine Frau ist erschossen worden. Die Tat: eine Hinrichtung vor den Augen der kleinen Tochter. Alle Beweise sprechen für den Exmann. Der Weg zur Wahrheit ist gespickt mit eigenartigen (Power-)Dialogen. Unter Kollegen in den Swingerclub gehen? Wer wünscht sich das nicht!

Vor neun Jahren fing alles an mit Muffel-Meuffel. Jetzt ist er durch. Mit sich, der Liebe, der Arbeit. „Matthias Brandt als Hanns von Meuffels hat uns mit seiner außergewöhnlichen Schauspielkunst und seinem feinen Humor unvergessliche Krimiabende geschenkt“, sagt Polizeiruf-Redakteurin Cornelia Ackers. Zustimmung! Ganz klar, dass er kommen musste, der große Knall. Unerwarteter hätte er in der letzten Meuffelschen Amtshandlung nicht inszeniert werden können. Der Kriminalhauptkommissar wird Zeuge eines Mordes, mordet selbst. Der Schock vorm Fernseher weicht schnell der Verwirrung. Erst Kopfschuss-Nahaufnahme, dann Dick und Doof im TV und Constanze auf der Couch. Muss keiner verstehen: Der Krimi „Herzschmerz“ ist nun mal ein Mysterium. Womöglich der einzige Fall, der selbst für noch so geniale Kommissare nicht aufzuklären ist. Mach’s gut, Hanns von Meuffels! Der Herzschmerz ist ganz meinerseits!