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| 13:45 Uhr

Kooperationsvereinbarung
Impulse im Zusammenspiel von Park, Kunst und Theater

Der Branitzer Park als Gartenkunstwerk setzt die Spielplanpräsentationen des Staatstheaters bestens in Szene.
Der Branitzer Park als Gartenkunstwerk setzt die Spielplanpräsentationen des Staatstheaters bestens in Szene. FOTO: Marlies Kross
Cottbus. (red/ik) Als Grundlage für die langfristige Zusammenarbeit beider Einrichtungen schlossen die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) (BKCF) und die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM) eine Kooperationsvereinbarung.

Darin bekennen sich beide Einrichtungen zu ihrer Aufgabe „als kulturelle Leuchttürme in Cottbus, der Lausitz und im Land Brandenburg“. Die BKCF und die SFPM wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen, um weiterhin einen „ebenso spezifischen wie unverzichtbaren Beitrag für die Kunst und Kultur im Land Brandenburg“ zu leisten. Dazu erklärt Dr. René Serge Mund, Intendant des Staatstheaters Cottbus und Vorstandsmitglied der BKCF: „Wir wollen in unserer langjährigen Kooperation mit den ‚Branitzern‘ ein neues Kapitel aufschlagen, für Landesmuseum und Staatstheater gleichermaßen. Besonders in der kulturellen Bildung junger Menschen erhoffen wir uns aus dem Zusammenspiel von Park, Kunst, Geschichte, Musik und Theater neue Impulse.“

Für Gert Streidt, Vorstand der SFPM, werde mit der Kooperationsvereinbarung die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Einrichtungen fortgesetzt. „Auf dieser Basis werden wir weitere gemeinsame Veranstaltungsformate entwickeln, unsere kulturelle, künstlerische und touristische Ausstrahlung erhöhen und so einen Beitrag zum bevorstehenden Strukturwandel in der Lausitz leisten. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder).“

Ulrike Kremeier, Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst und Vorstandsmitglied der BKCF, betrachtet die Festschreibung der nachhaltigen Kooperation mit Schloss und Park Branitz als „längst überfällig“: „Daher bin ich hocherfreut darüber, dass wir nun unsere regelmäßige Zusammenarbeit im Bereich der Ausstellungsarbeit und der Inventarbearbeitung auch in eine offizielle Form gießen. Denn eine kunsthistorische Reflexion des Sammlungsbestandes des Brandenburgischen Landesmuseums  für moderne Kunst, der seinen zeitlichen Schwerpunkt im 20. Jahrhundert hat und in die Gegenwart führt, mit der Option punktueller Anknüpfungspunkte an die Kunst des 19. Jahrhunderts, also der Epoche, die in Branitz durch Fürst Pückler und Carl Blechen geprägt wurde, ist äußerst spannend.“