Der Erlös der Musikabende, die im Rundfunk übertragen werden, komme jeweils direkt den historischen Bauwerken zugute. Seit 1990 wurden so den Angaben nach rund vier Millionen Euro durch Eintrittsgelder und Spenden zur Rettung gefährdeter Schlösser, Kirchen und Konzertsäle gesammelt. Das Eröffnungskonzert der diesjährigen Reihe wurde am Samstagabend in der Leipziger Thomaskirche gegeben. Für die Ausgabe 2009 wurden unter anderen das Kammerorchester I Musici di Roma, das Ensemble German Brass, das Bach-Ensemble oder die dänische Barockflötistin Michala Petri gewonnen. Thematisch geprägt sei der Jahrgang vom 200. Geburtstag Felix Mendelssohn Bartholdys (1809-1847) und dem 20. Jahrestag des Mauerfalls, sagte Ursula Schirmer von der Stiftung Denkmalschutz. Zwei Sonderkonzerte gebe es zum "Tag des offenen Denkmals" am 13. September in Potsdam und zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November im Berliner Dom. Mit "Grundton D" sollen in Verbindung von Musik und Architektur Menschen für das kulturelle Erbe begeistert und zu aktiver Mithilfe gewonnen werden. Das "D" steht dabei sowohl für den Deutschlandfunk und den Denkmalschutz als auch für die Grundstimmung Dur und für Dank. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wählt jeweils erhaltenswerte Kirchen, Schlösser, Klöster und Landhäuser aus und der Sender organisiert dort Konzerte mit Künstlern aus ganz Europa. Bisher wurden über 180 Konzerte veranstaltet. "Bei einem Konzert 2008 hat ein Ehepaar aus Bayern spontan eine Million Euro für das Gartenreich Dessau-Wörlitz in Sachsen-Anhalt gespendet", erzählte Schirmer. dpa/sts