Die Veranstaltungsbranche fordert, zumindest gegen Corona Geimpfte oder Getestete wieder zu Veranstaltungen zuzulassen. „‚Getestet oder geimpft’ muss ausreichen, um eine Veranstaltung besuchen zu dürfen“, sagte Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „In Kombination mit einer Teststrategie muss es doch möglich sein, dass Veranstaltungen und Konzerte stattfinden können.“ Er verwies auf einen Modellversuch der Technischen Universität Berlin, der Berliner Charité sowie des Robert Koch-Instituts, nach dem das Ansteckungsrisiko bei einem Theaterbesuch niedriger sei als im Supermarkt.

Hoyerswerda

Pilotprojekt für Veranstaltungen in Berlin

In Berlin läuft derzeit ein Pilotprojekt mehrerer Einrichtungen. Bis Anfang April sind neun Veranstaltungen geplant. Besucher müssen sich vorher auf das Coronavirus testen lassen. Den Auftakt machten am Wochenende rund 350 Gäste im Berliner Ensemble und circa 1000 Besucher bei einem Testkonzert der Berliner Philharmoniker.
Die Konzert- und Veranstaltungsbranche brauche zielgerichtete Maßnahmen, sagte Michow. „Bei einigen Hilfen merkt man, dass die Ministerien die Abläufe unserer Branche immer noch nicht verstanden haben. Vorlaufkosten können zum Beispiel erstattet werden, wenn Veranstaltungen ab März 2020 beantragt wurden. Veranstaltungen werden zwei Jahre im Voraus geplant. Vorlaufkosten, die ab März 2020 entstanden sind, kann man an einer Hand abzählen.“ Große Veranstalter überlegten bereits, Veranstaltungen für 2022 abzusagen, weil die Absicherung zukünftiger Veranstaltungsausfälle nicht komme.
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(Hermann Rietschel Institut - Kurzpapier zur Ansteckung in Innenräumen)(http://dpaq.de/sEPJG)
(Modell zu Infektionsrisiken)(http://dpaq.de/HW4k5)
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