Mehr als 15 Millionen verkaufte Tonträger weltweit, 1,1 Milliarden Streams, 14 Platin- und neun Gold-Auszeichnungen: Franz Ferdinand aus Schottland zählen nicht nur zu den erfolgreichsten Bands Großbritanniens der vergangenen 20 Jahre, sie sind auch eine der letzten noch bestehenden Bastionen der gewaltigen Welle an UK-Bands, die die Welt zu Beginn des neuen Jahrtausends mit frischen Rockklängen überrollte.
Die schottische Indie-Rock-Legende kommen mit ihrer „Hits To The Head“-Tour am Montag, 7. November, in die Verti Music Hall nach Berlin. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr. Für das ursprünglich im April geplante Konzert gibt es noch Tickets ab 50 Euro, online oder unter Telefon 030 2060708811.

Bandname „ungewöhnlich und bedeutungsvoll“

Der Bandname beruft sich auf den habsburgischen Erzherzog und Thronfolger, dessen Ermordung durch einen serbischen Terroristen im Jahr 1914 der Anstoß für den Ersten Weltkrieg war. Der ermordete Franz Ferdinand war übrigens dank einer Verwandtschaftsbeziehung des Hauses Habsburg zu Maria Stuart ein rechtmäßiger Erbe der schottischen Krone.
Die Rockmusiker, alle gut bewandert in der Geschichte der Neuzeit, wählten den Namen, laut dem Musikmagazin laut.de, weil er „ungewöhnlich und bedeutungsvoll“ sei und somit perfekt zu ihnen passe.

Nur noch zwei Gründungsmitglieder dabei

Dass man in den vier Glasgower Freunden eine Band mit viel Potenzial finden würde, zeichnete sich bereits früh ab: Schon ihre allererste Single „Darts of Pleasure“ landete 2003 mit einer Top-50-Platzierung in England einen ersten Achtungserfolg, vier Monate später erschien mit „Take Me Out“ die zweite Single, die es sogar bis auf Rang 3 der UK-Single-Charts brachte.
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Mehrere Alben und Auszeichnungen später sind allerdings nur noch Leadsänger Alex Kapranos und Bassist Robert Hardy von der Anfangsbesetzung übrig geblieben. Mit „Hits To The Head“ zelebriert die neue/alte Bandformation gemeinsam mit Dino Bardot, Audrey Tait und Julian Corrie ihre besten Songs plus zwei neue Tracks. Zum Tanzen bringen werden sie ihre Fans am Montagabend ohnehin