Einige Restkarten sind noch zu haben. Auf Wunsch vieler Besucher ist der Vorstellungsbeginn an diesem Tag auf 16 Uhr (Beginn am Theater um 15 Uhr) vorverlegt worden, sodass bereits um 23 Uhr Schluss ist.

Insgesamt haben seit dem 16. September etwa 4300 Besucher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an 13 Abenden Jedermanns Totentanz und den Tanz des Lebens miterlebt. Das entspricht einer durchschnittlichen Auslastung von ca. 88 Prozent. Mehrere Vorstellungen waren komplett ausverkauft.

Konrad-Wolf-Preis für Regisseur Béla Tarr

Der ungarische Filmregisseur Béla Tarr wird mit dem Konrad-Wolf-Preis ausgezeichnet. Tarr habe „seit den 1980er-Jahren ein Werk großer Geschlossenheit und Konsequenz vorgelegt, das seismografisch auf die Erfahrungen und Lebensbedingungen der Menschen in unserer Zeit reagiert“, teilte die Akademie der Künste in Berlin mit. Sein filmischer Stil - den er unter anderem in „Sátántangó“ und „Werckmeister Harmonies“ zeigt sei einzigartig.

Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird am heutigen Freitag in Berlin vergeben. Tarr hatte bei der diesjährigen Berlinale für seinen Film „Das Turiner Pferd“ den Silbernen Bären gewonnen.

„Viadrina-Preis“ an Krzysztof Penderecki

Mit dem „Viadrina-Preis 2011“ der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wird der polnische Dirigent und Komponist Krzysztof Penderecki ausgezeichnet. Damit werden seine Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung auf dem Gebiet der Musik gewürdigt, teilte die Hochschule am Donnerstag mit. Penderecki habe schon frühzeitig nach dem Zweiten Weltkrieg dem deutschen Publikum die Ohren für das zeitgenössische polnische Musikschaffen geöffnet, hieß es zur Begründung. Die vom Kuratorium des Förderkreises der Universität vergebene Auszeichnung soll im Februar 2012 in der Oderstadt verliehen werden. Der mit 2500 Euro dotierte Preis wird jährlich an deutsche und polnische Persönlichkeiten vergeben.