Denn der 53-jährige Wissenschaftsautor geht seinen Themen gerne tief auf den Grund. Dabei interessiert er sich besonders für Roboter und künstliche Intelligenz. Über diese Zukunftstrends hat Eberl ein Buch geschrieben. Und im eigenen Alltag probiert er aus, was auf viele von uns zukommen könnte.

"Wir werden künftig in einer Gemeinschaft von Menschen und smarten Maschinen leben", das ist einer der Sätze, mit denen Eberl seine Ergebnisse zusammenfasst. Der Kernbegriff "smarte Maschinen" steht dabei für Roboter, Automaten und Computer, die lernen, sprechen und zuhören. Die Erfahrungen machen und daraus Schlüsse ziehen. Die Gefühle erkennen und womöglich selbst welche entwickeln. Der Biophysiker Eberl malt dabei kein Schreckensbild. Im Gegenteil. Er rät: "Wir sollten smarte Maschinen nicht bekämpfen, sondern sie nutzen. Wir werden sie nämlich brauchen."

Ulrich Eberl: Smarte Maschinen. Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert. Carl Hanser Verlag, 406 Seiten, 24 Euro.