"Das Kleist Forum ist eine herausragende Säule in der kulturellen Infrastruktur des Landes, allein schon wegen seiner unverzichtbaren Rolle im Theater- und Konzertverbund", sagte Hajo Cornel vom Kulturministerium gestern. Zum Programm der Festwoche gehören Gastspiele, eine Geburtstagsparty und Stummfilme mit Live-Musik.
Das Gastspielhaus war nach Schließung des traditionsreichen Kleist-Theaters eröffnet worden. In den vergangenen fünf Jahren kamen fast 320 000 Besucher zu mehr als 1400 Kulturveranstaltungen, Tagungen und Kongressen. Die Auslastung liegt den Angaben zufolge bei 75 Prozent. Nach den Worten von Oberbürgermeister Martin Patzelt (CDU) zeigen diese Zahlen, dass das multifunktionale Kleist Forum als "Wohnzimmer Frankfurts" angenommen wurde.
Nele Hertling vom Theaterbeirat betonte, dem Kleist Forum sei es mit einem vielfältigen Programm gelungen, eine eigene Identität für das Neue Theater in Frankfurt zu entwickeln. Zum Auftakt der bis zum 2. April dauernden Festwoche feierten die Gäste bei Swing- und Jazzklängen der Sushi-Connection des Brandenburgischen Staatsorchesters und ließen sich von den als Matrosen verkleideten Schauspielern der Bremer Shakespeare Company unterhalten. Nach dem Empfang zeigte das Ensemble seine Maskentheater-Interpretation des "Wintermärchens" auf der Bühne im Großen Saal. (dpa/pb)