| 13:37 Uhr

Musik
Edvard Grieg steht im Mittelpunkt

Die Festivalorganisatoren Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh als Duo im vorigen Jahr beim Festival.
Die Festivalorganisatoren Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh als Duo im vorigen Jahr beim Festival. FOTO: Jürgen Weser
Finsterwalde. Siebentes Kammermusikfestival in Finsterwalde wird nordisch. Finale in der Trinitatiskirche. Jürgen Weser

Nordisch wird es bei sechs Konzerten vom 3. März bis 7. April mit Edvard Grieg beim Finsterwalder Kammermusikfestival. Das Festival stellt in jedem Jahr einen Komponisten in den Mittelpunkt. Die siebente Auflage des Festivals präsentiert Edvard Grieg. Anlass ist der 175. Geburtstag des bedeutendsten norwegischen Komponisten in diesem Jahr. Mit seinem Konterfei ist er in Finsterwalde bereits auf Plakaten und Flyern präsent. Insgesamt wird auch von anderen Komponisten Kammermusik von der Klassik bis zur Moderne zu hören sein, verraten die Festival-Organisatoren Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh.

Es gibt sechs Konzerte: vier in der Spielstätte Logenhaus und zwei besondere Highlights in der Trinitatiskirche. Beim Eröffnungskonzert am 3. März um 17 Uhr ist „Berlin City Brass“ mit Bläsern aus Berliner Orchestern mit Blechbläserkammermusik auf höchstem Niveau zu erleben. Die Musiker der Staatsoper, Komischen Oper, Deutschen Oper und des Konzerthausorchesters verstehen es, die Zuhörer von Barock bis Moderne virtuos zu begeistern. Beim mitreißenden Eröffnungsabend spielt „Berlin City Brass“ unter anderem Kammermusik von Thomas Albino, Edvard Grieg und Scott Joplin. Ein Höhepunkt ganz anderer Art ist beim Abschlusskonzert für den 7. April mit dem „Weimarer Klavierquartett plus1“ in Trinitatis angekündigt. Zu erleben ist das Weimarer Klavierquartett als Stammgast des Finsterwalder Festivals mit den Organisatoren Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh. Johanna Zmeck wird auf einem echten Steinway & Sons D-Flügel aus der Hamburger weltberühmten Firma als besondere Herausforderung spielen. Diese Leihinvestition findet unter dem Blickwinkel des geplanten Kaufs eines Steinway-Flügels durch den Förderverein für die künftige Stadthalle in Finsterwalde statt. Ergänzt wird das Weimarer Klavierquartett durch Astrid Schütte von der Staatskapelle Weimar.

In bewährter Weise finden die vier Konzerte im Logenhaus statt. Den kammermusikalischen Startschuss gibt dort am 9. März das „Duo Violine und Klavier“ mit der Geigerin Alexandra Bartoi als Mitglied des MDR Sinfonieorchesters und Pianist Andrei Banciu, der vielfach mit Preisen geehrt wurde. Am 16. März folgt das „Trio Abaton“ aus Hamburg (Violine, Klavier und Cello), an das sich Stammbesucher des Kammermusikfestivals gern erinnern werden. Danach ist das Bläsertrio mit Klavier „BBB“ am 23. März zu Gast: mit Flöte, Fagott und Klavier. Am Ostermontag, 2. April, bieten die Organisatoren ein besonderes Highlight: einen Liederabend mit der norwegischen Sängerin Julie-Marie Sundal auch in Originalsprache, begleitet von Johannes Nies am Klavier. Der folkloristische Liederabend bringt auch Griegs einzigen Liederzyklus mit der nordischen Bergfee zu Gehör.

Leidenschaft für die klassische Musik weitergeben wollen Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh mit den durchweg jungen und erfolgreichen Musikern an den musikalischen Nachwuchs. Der wird im Zusatzprogramm „Kammermusik Junior 2018“ Möglichkeiten zur öffentlichen Präsentation bekommen. Konzerterfahrung vermitteln und junges Publikum anlocken wollen die Festivalmacher. Drei Juniorkonzerte am 7., 14. Und 21. März für Streicher, Bläser und Klavier/Akkordeon wird es geben.

Das in der Finsterwalder Region fest etablierte Kammermusikfestival wollen die Organisatoren gemeinsam mit der Stadt weiter im Raum zwischen Berlin und Dresden bekannt machen. Genaue Programminformationen und Kartenbestellungen für alle Konzerte, einige sind bereits sehr gut nachgefragt, gibt es im Touristbüro Finsterwalde und unter