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| 14:24 Uhr

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Auch Klaus Vormanngibt seinen Echo zurück

Baden-Baden.   Nach der Echo-Würdigung für die umstrittenen Rapper Kollegah und Farid Bang nehmen Preisträger Abstand. Klaus Voormann, Freund und Wegbegleiter der Beatles, gab am Montag den Echo für sein Lebenswerk zurück.

„Was sich für mich als Geschenk anlässlich meines 80. Geburtstags anfühlte, entpuppt sich nun als große Enttäuschung“, teilte der Musiker und Grafiker am Montag in München mit. Zuvor hatte bereits das Notos-Quartett aus Berlin erklärt, seinen Echo Klassik vom vergangenen Herbst zurückgeben zu wollen. Er sei für sie nun ein „Symbol der Schande“. Der Sänger Peter Maffay forderte die Verantwortlichen zum Rücktritt auf. Grund für den Proteststurm ist das Album „Jung, Brutal, Gutaussehend 3“, für das die beiden Rapper am Donnerstag dem Echo gewürdigt worden waren. Es wird als antisemitisch kritisiert wegen Textzeilen wie „Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“ und „Mache wieder mal ’nen Holocaust, komm‘ an mit dem Molotow“. Der Echo orientiert sich unter anderem an den Verkaufszahlen.

(dpa)