Die Einrichtung solle als Anlaufstelle für alle dienen, die sich mit Jelinek und ihrem literarischen Werk beschäftigen, sagte die Leiterin des Forschungszentrums, Pia Janke, gestern in Wien. Das Zentrum hat seinen Sitz an der Universität Wien und wird von der Stadt Wien sowie privaten Sponsoren finanziert.
"Es gibt vor allem in Österreich sehr starke Ressentiments gegenüber der Autorin und ihrem Werk", erläuterte Janke die Idee hinter der Gründung: "Wir wollen dazu beitragen, die Diskussion zu vertiefen, und wollen Information ermöglichen." (dpa/mar)