ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:54 Uhr

Vorschau
„100 Jahre Jazz in Europa“ –Jazzwerkstatt im Herbst

Peitz/Berlin/Hamburg. Der Juni 2019 beschert den Fans Peitz Nr. 56.

() Konzerte in Berlin, Bochum, Hamburg, Peitz und Schwerin stehen im Herbst auf dem Programm der Jazzwerkstatt. Die Klammer für die verschiedensten künstlerischen Projekte ist das Motto „100 Jahre Jazz in Europa”. Ulli Blobel, Kurator der Jazzwerkstatt, hat im Vorwort zum aktuellen Programm insbesondere den Beitrag polnischer Musiker in den Fokus genommen. So würdigt er den Einfluss von Tomasz Stanko, der Ende Juli im Alter von 76 Jahren gestorben ist. „Er und Adam Makowicz waren die ersten ausländischen Musiker, die 1973 zur Jazzwerkstatt Peitz gespielt haben“, erinnert sich Blobel. Tribute-Konzerte gibt es nun am 25. und 26. Oktober in der Kulturbrauerei Berlin.

Nach dem Auftakt der Jazzwerkstatt-Saison am 7. September mit „Lost Coltrane“ im kleinen Saal der Elbphilharmonie Hamburg steht dort am 15. September der „Piano Day“ auf dem Programm, unter anderen mit dem Julia Kadel Trio, Julie Sassoon Solo, dem Pablo Held Trio und Alexander von Schlippenbach.

„A Kind of Now“ heißt die neue CD, die Uwe Kropinski und Michael Heupel beim Label Jazzwerkstatt eingespielt haben und die am 20. Oktober in der Kunstfabrik Schlot in Berlin vorgestellt wird. Gerade erst hat eine Produktion der Jazzwerkstatt den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhalten. Die Juroren werteten die Produktion „Cecil Taylor: Conversations with Tony Oxley. jazzwerkstatt jw 198“ als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes im vergangenen Quartal und zeichneten sie durch die Aufnahme in die Bestenliste 3/2018 aus.

In Peitz ist die Jazzwerkstatt am 27. Oktober um 20 Uhr im Festungssaal mit Common Ground feat. Bill Elgart zu Gast. Zu „100 Jahre Jazz“ in Europa gibt es am 10. und 11. Dezember in der Kulturbrauerei Berlin „The Hammond B3 Night“, unter anderen mit dem Ulrich Gumpert B3 Quartett. Das neue Magazin enthält schon einen Ausblick auf das Ruhr Jazz-Festival im April 2019 und die Jazzwerkstatt Peitz 56 im Juni. The Chicago Blues Festival steht im Mittelpunkt – und wie sich der Jazz inspirieren lässt. James Blood Ulmer Solo wird angegkündigt, ebenso Joe McPhee „Blue Chicago Blues“ und Samuel Blaser mit „Early in the Morning – A Tribute to the Blues“.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm ist zu finden online unter: www.jazzwerkstatt.eu

(ho)