Die Mittel stiegen den Angaben zufolge von 925 000 Euro auf rund 2,2 Millionen Euro in diesem Jahr. Auch die ausgezahlte Summe pro Kind habe sich von 40,54 Euro auf nun 87,11 Euro mehr als verdoppelt. Das Geld geht laut Rupprecht zunächst an die Schulleitung, die dann über die konkrete Zuwendung an die bedürftigen Kinder entscheidet. Damit sollen den Schülern Ganztagsangebote, Ausflüge oder der Kauf von Büchern ermöglicht werden, die von der Lernmittelfreiheit ausgenommen sind. Die Zahl der Schulen, von denen entsprechende Anträge eingereicht wurden, ist von 634 dauf 717 der 739 öffentlichen Schulen in Brandenburg gestiegen. Zudem griffen den Angaben zufolge 55 der 114 Schulen in freier Trägerschaft auf die Hilfsgelder für ihre Zöglinge zurück. Im Jahr 2008 waren es noch 37. dpa/mb