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Huxleys "Schöne neue Welt" im Landesmuseum

Cottbus. Zur nunmehr vierten Veranstaltung in der Reihe "Literatur und Debatte" lädt das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus am 5. September, 19 Uhr, in das Kunst.

Kaffee im Dieselkraftwerk (Uferstraße, Am Amtsteich 15) ein. In einer szenischen Lesung stellen die Schauspielerinnen Anja Panse und Kristin Muthwill einen der einflussreichsten Romane des 20. Jahrhunderts vor: Aldous Huxleys 1932 erschienenen Roman "Schöne neue Welt".

Die schöne neue Welt, die Huxley beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden sind, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke bleiben. Eine totale Herrschaft garantiert genormtes Glück. Nach der Lesung sind die Zuhörer in einer zwanglosen Gesprächsrunde eingeladen, über die im literarischen Kontext stehenden Themen zu sprechen und sich auszutauschen.

Für die Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben; die Protagonisten freuen sich über einen freiwilligen "Austritt" in selbst bestimmter Höhe.