Anhand von Bildern und Texten lüftet er dieses Geheimnis und diskutiert das Ergebnis mit den Zuhörern.

Die Bücher und die Lebenswege beider Autoren sind ihm vertraut. Sind es bei Fürst Pückler die Reisen, die Tagebücher, die Gärten und Parks, so sind es bei Karl May manch verworrene Abenteuer, Suche nach Anerkennung und Gefängnisaufenthalte, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Heute heißt es, die Auflage seiner Bücher betrage 200 Millionen Exemplare in der Welt, davon allein 100 Millionen in Deutschland. Beide schrieben spannende Geschichten über den Orient, bereisten ihn, allerdings in unterschiedlicher Reihenfolge. Pücklers Erbe wird vor allem in Branitz und Bad Muskau gepflegt, das von Karl May in Hohenstein-Ernstthal und Radebeul. Die Lebensläufe beider Autoren waren sehr bewegt, wie zu hören sein wird, beide folgten unterschiedlichen Anliegen, die sie bis heute bekannt machen und über ihr Erbe staunen lassen. Volkmar Herold ging auf Spurensuche und macht diese anhand von Bildern und Texten nachvollziehbar. Er folgt dem Motto: "Ein Leben ohne Bücher ist, wie eine Kindheit ohne Märchen, ist, wie Jugend ohne Liebe, ist, wie Alter ohne Frieden." Zu diesem anregend Abend sind alle Freunde der Literatur, des Reisens und lebhafterer Fantasie herzlich willkommen.