Im Brüsseler Goethe-Institut präsentierten sich die Städte am Mittwochabend mit Kunstprojekten und einer Diskussion über den Nutzen des angestrebten Titels. Europa-Politiker forderten die Städte dazu auf, sich im Wettstreit stärker europäisch auszurichten. Die Städte sollen versuchen, ein europäisches Netzwerk für Künstler aufzubauen und dazu nicht nur ihre Partnerstädte ins Boot holen.
2006 entscheidet eine internationale Jury welcher Bewerber den Zuschlag bekommt. Im März oder April werden sich die Bewerber vor diesem Gremium in Brüssel präsentieren.
"Aus dem Nirgendwo ins Herz Europas" warben die Görlitzer in Brüssel für ihre Stadt und betonten die enge Verbundenheit mit dem polnischen Nachbarort Zgorzelec. "Eine Stadt, zwei Nationen" laute das Ziel für 2010. Die Görlitzer Kunstszene war vertreten mit einer Installation von Hector Solari, Neiße-Bildern von Dagmar Nolte, einer Performance mit Stimmkünstlerin Isabella Beumer und Rezitator Peter Baumgardt sowie dem Auftritt von Saxofonist Dietmar Diesner. (dpa/pb)