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| 15:40 Uhr

Neue Ausstellung
Wieland-Förster-Schau am Kleist-Museum

Die 33-jährige Schlagerkönigin Helene Fischer bleibt weiterhin auf der Erfolgswelle.
Die 33-jährige Schlagerkönigin Helene Fischer bleibt weiterhin auf der Erfolgswelle. FOTO: dpa / Jörg Carstensen
Baden-Baden. (epd/ik). Das Kleist-Museum in Frankfurt an der Oder zeigt von Samstag an eine Werkschau des Bildhauers und Autors Wieland Förster. Die Schau „… rasch wächst das dürre Gras Vergessen – Wieland Förster und Heinrich von Kleist“ zeige die ganze Bandbreite des Künstlers, kündigte das Museum am in Frankfurt an der Oder an.

Diese reiche von der Handzeichnung über figürliche Plastik bis zur abstrakten Skulptur. Darüber hinaus komme der Autor Wieland Förster in Selbstzeugnissen zu Wort – ergänzt durch kunstkritische Texte unter anderem von Michael Freitag, Walter Jens und Wolfgang Thierse aus den 1990er- bis 2000er-Jahren. Der heute 88-jährige Förster gilt als Nestor der ostdeutschen Bildhauerei. Zehn Jahre befasste er sich nach Museumsangaben mit Heinrich von Kleists (1777-1811) Wesen und Werk, mit dem er nach eigener Aussage eine „brüderliche Nähe im Umgang mit der Welt“ teilt und eine Art „Seelenverwandtschaft“ erkennt. Im Begleitprogramm der bis 16. September laufenden Sonderausstellung werden unter anderem der Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Franz Fühmann (1922-1984) und Wieland Förster und filmische Dokumentationen zu Försters Werk vorgestellt. Eröffnet wird die Schau am Samstag von Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD).

Der gebürtige Dresdner Wieland Förster lebt heute in Oranienburg. Arbeiten von ihm stehen unter anderem auf Straßen und Plätzen in Dresden, Berlin, Potsdam, Güstrow, Bautzen und Schleswig.

(dpa)