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| 14:45 Uhr

Veranstaltungstipp
Gundermann-Party 2019in der Kufa Hoyerswerda

 „44 Leningrad“ aus Potsdam bringen hr tanzwütiges Publikum zum Brodeln.
„44 Leningrad“ aus Potsdam bringen hr tanzwütiges Publikum zum Brodeln. FOTO: Agentur
Hoyerswerda. ( Jährlich im Februar, zum Geburtstag des Liedrockpoeten Gerhard Gundermann, veranstaltet der Verein Gundermanns Seilschaft e.V. gemeinsam mit Kulturfabrik e.V. im Bürgerzentrum Braugasse 1 eine Gundermann-Party – in diesem Jahr am 16. Februar.

Im ersten Teil ab 16 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) wird bei freiem Eintritt zu einem Erzählsalon zum Thema „Gundi und ich“ mit Christian Völker-Kieschnick eingeladen. Dazu ist der selten gezeigte Dokumentarfilm „Fernseher aus – Sternschnuppen an“ aus dem Jahre 1992 von Joachim und Waltraud Tschirner – Letztere war einst Mitglied des Singeklubs Hoyerswerda – zu sehen. Anschließend gibt es für alle Besucher des Erzählsalons die Möglichkeit, über ihre Begegnungen mit Gundi zu berichten oder einfach nur seinen Weggefährten zuzuhören.

Der zweite Teil und damit die eigentliche Party beginnt um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). Den Abend eröffnen die „Steinlandpiraten“ aus Berlin. Patti Heidrich und Karsten Schützler fanden sich 2015 zum Akustik-Duo zusammen, um sich den Liedern Gundermanns zu widmen. Im Laufe der Zeit hat sich das Spektrum der beiden erheblich erweitert. Sie führen seitdem auch das Programm „Musik der Zwanziger“ mit Songs von Brecht/Weill, Friedrich Hollaender und anderen auf und sind mittlerweile auch zu einem Autorenduo gewachsen. So gewannen sie mit eigenen Liedern den Jurypreis des Liederfestes „Hoyschrecke 2017“.

Nach einer kurzen Pause erleben wir mit „44 Leningrad“ aus Potsdam eine Band, die vielen Hoyerswerdaern durch die Prohibitionsparty und Silvester in der Kufa-Zwischenbelegung noch in bester Erinnerung ist. Mit ihrem Off-Beat, den sie Russian Speed Folk nennen und der zwischen osteuropäischem Volkslied und westlichem Pop, zwischen Polka und Ska schon immer eine Brücke geschlagen hat, bringen sie ihr tanzwütiges Publikum zum Brodeln. Ihr Erfolgsrezept: Man nehme einen Mixer und gibt in diesen einen gehörigen Schuss Folklore aus den Weiten Russlands, zu gleichen Teilen Rock, Punk und Ska, einen deftigen Schluck Melancholie und auch noch eine winzige Prise Schlager – geschüttelt mit Wodka – macht einen feuchtfröhlichen Abend und Muskelkater am nächsten Morgen.

Seit nunmehr 20 Jahren begeistern sie ihr Publikum mit Balalaika, Akkordeon & Co. – und das wird am 16. Februar nicht anders sein.

Karten für die Party gibt es im Vorverkauf und ab 19 Uhr an der Abendkasse.