Am Donnerstag um 19.30 Uhr singt in der St. Antoniuskirche das "Collegium Cantorum" des Kirchenkreises Niederlausitz, der von Doberlug-Kirchhain im Süden bis nach Lübben im Norden reicht. Dieser Chor wird vom Kreiskantor Andreas Jaeger aus Finsterwalde geleitet. An der in der Altarwand eingebauten Jehmlich-Orgel spielen alle Kirchenmusiker dieses Kirchenkreises, , teilt der Veranstalter der Großräschener Orgelkonzerte mit.

"Collegium Cantorum" wurde im Jahr 1990 von einigen Lausitzer Kantoren gegründet. Im Sommer 1991 stand das erste größere Programm, das in Kirchen um Lübben und Lübbenau präsentiert wurde. Heute singen neben den Kantorinnen und Kantoren auch ausgebildete Sängerinnen und Sänger mit, die in anderen Berufen tätig sind.

Im Großräschener Programm "Singt und spielt ein Loblied seinen Namen" sind Liedsätze von Melchior Vulpius, Michael Praetorius, Felix Mendelssohn Bartholdy, Bob Chilcott, Kay Johannsen, Albert Becker und vielen anderen zu hören. Dazwischen gibt es Orgelwerke von Bach, Steigleder, Mendelssohn Bartholdy, Rheinberger und Manfred Weiss. Von Weiss, geboren 1935 in Niesky und bis zu seinem Ruhestand Kompositionsprofessor in Dresden, stammt auch das Chorwerk "Losungen", das in Großräschen uraufgeführt wird.