Es war eine Premiere. Erstmals war in der ARD am Donnerstagabend der Krimi "Wolfsland" zu sehen, in dem Görlitz erstmals mehr sein soll als hübsche Filmkulisse. Bei den Zuschauern kam das unterschiedlich an.

"Nach Jahrzehnten als Ersatz-Kulisse ist #Görlitz in #<strong>Wolfsland/strong das erste Mal originärer Schauplatz als es selbst. Ein Fortschritt", schreibt Bobliner via Twitter.

"Werte Freunde, das #<strong>Wolfsland/strong war nicht mein Land, es war ein Reinfall", befindet hingegen Franz Winterberg auf Twitter.

"Starker Krimi im Ersten aus meiner Stadt", schreibt Grandel auf Twitter.

"Normalerweise bin ich nicht für das Programm vom Ersten zu haben, aber #<strong>Wolfsland/strong ist wirklich gut gelungen!", lautet das Urteil von Richnrd.

Bei den Einschaltquoten lag Wolfsland am Donnerstagabend nur auf Platz zwei. Sieger war das ZDF mit der Heimatserie "Die Bergretter", die 4,52 Millionen Zuschauer anzog. "Wer wird Millionär" brachte es bei RTL auf 4,49 Millionen Zuschauer. Den TV-Krimi "Wolfsland: Ewig dein" mit Yvonne Catterfeld und Götz Schubert als Ermittler sahen 4,14 Millionen.

Im Vergleich mit den vorigen Donnerstagskrimis in der ARD schaffte "Wolfsland" einen durchschnittlichen Wert. Kommissar Kluftinger holte zuletzt gerade 3,71 beziehungsweise 3,99 Millionen Zuschauer zur ARD. Die Bambi-Verleihung schaffte es auf 4,47 Millionen Menschen. Deutlich besser liegen der Usedom-Krimi mit 5,9 Millionen Zuschauern und der Island-Krimi mit 4,66 Millionen.

Am kommenden Donnerstag läuft Teil zwei von "Wolfsland", wieder um 20.15 Uhr. Dann wird sich auch entscheiden, ob die ARD-Programmverantwortlichen mit den Quoten zufrieden sind. Wenn die Herren den Daumen heben, könnte der Görlitz-Krimi im kommenden Jahr fortgesetzt werden.