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Glaubens-Lieder

Dresden.. Mit einer Aufführung von Gustav Mahlers 2. Sinfonie sind gestern Abend die 29. Dresdner Musikfestspiele eröffnet worden. Beim Auftaktkonzert in der Kreuzkirche dirigierte Festspielintendant Hartmut Haenchen das Japan Philharmonic Orchestra sowie mehrere Chöre und Solisten.


Das Festival steht diesmal unter dem Motto "Glauben" und bietet bis zum 11. Juni mehr als 100 Veranstaltungen. Das Thema der Festspiele sei in einer Zeit aufgeflammter Glaubenskämpfe hoch aktuell, erklärte Intendant Haenchen. Beim Programm "Voices for Peace" (Stimmen für den Frieden) singen zum Beispiel orthodoxe Juden und Palästinenser Lieder des jeweils anderen Glaubens.
Die Festivalreihe "Dresden und Europa" bestreiten Künstler aus Rom. Damit soll der Beitrag der Italiener zur Dresdner Musikgeschichte gewürdigt werden. Gäste des Festivals sind die Berliner Philharmoniker, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia und das Ensemble London Baroque.
Die Dresdner Musikfestspiele waren zu DDR-Zeiten das renommierteste Festival in Ostdeutschland und schon damals auch im Westen bekannt. Die Organisatoren bezeichnen die Festspiele mit rund 130 000 Besuchern als Deutschlands größtes Klassikfestival. Den Großteil der Kosten trägt die Stadt Dresden mit rund 1,6 Millionen Euro. Auch das Land Sachsen (345 000 Euro) und der Bund (230 000 Euro) beteiligen sich finanziell. (dpa/pb) www.musikfestspiele.com