Stars im Kampf um den Goldenen Löwen sind allerdings auch Hollywood-Schauspieler George Clooney als Regisseur mit "Goodnight and Good Luck" und Ex-Monty-Python Terry Gilliam mit "The Brothers Grimm" - einem Abenteuerfilm auf Grundlage der Gebrüder-Grimm-Märchen. Unter den Wettbewerbsfilmen um den Löwen ist kein deutscher Streifen.
Allerdings präsentiert Altstar Werner Herzog in der Nebenreihe Orizzonti "The Wild Blue Yonder". Es handelt sich um eine halb-dokumentarische Geschichte über Astronauten, die im Weltall verloren gehen. Herzog soll den sehr poetisch erzählten Streifen bereits als einen seiner aufregendsten Filme bezeichnet haben, hieß es in Rom. Als weiterer deutscher Beitrag läuft in derselben Reihe "Die Große Stille" von Philip Gröning über Abgeschiedenheit und Schweigen im französischen Karthäuser-Kloster Grande Chartreuse.
Das Filmfestival am Lido eröffnete der chinesische Regisseur Tsui Hark ("Once upon a Time in China") mit "Seven Swords". Der Streifen über einen chinesischer Schwertkämpfer im 17. Jahrhundert läuft außer Konkurrenz. Die Biennale in Venedig gilt neben Berlin und Cannes als wichtigstes Festival, es ist am Autorenkino und weniger am Kommerzkino ausgerichtet.
Als britisch-kenianisch-deutsche Koproduktion firmiert "The Constant Gardener" von Fernando Meirelles, die Verfilmung von Le Carrés Bestseller "Der ewige Gärtner" über schmutzige Pharmaversuche in Afrika. (dpa/mar)