Die meisten von ihnen stammten aus dem mitteldeutschen Raum, aber auch von der Nordsee, dem Ruhrgebiet, aus den Niederlanden oder Tschechien.

Die "Manufaktur der Träume" zeigt gut 1000 historische Objekte der Volkskunst, des Kunsthandwerks und Spielzeug der Sammlung Erika Pohl-Ströher, die im sächsischen und böhmischen Erzgebirge und umliegenden Gebieten gefertigt wurden. Unter dem Motto "Sehen - Machen - Staunen" kann der Gast unter anderem interaktive Installationen, Bergwerksstollen, Miniaturlandschaften und Bergparaden erleben. Töne, Lichteffekte und Geräusche setzen die Exponate in Szene. Die Manufaktur ist deshalb vor allem bei Familien mit Kindern beliebt. Etwa 65 000 Besucher waren bisher Kinder oder Jugendliche.

Die Ausstellung wurde am 29. Oktober 2010 eröffnet. Das Jubiläum wurde am Wochenende unter anderem mit einer Schau zu Pohl-Ströher gefeiert. Die 96-jährige in der Schweiz lebende Unternehmerin und Miterbin des Wella-Konzerns wurde 1919 in Wurzen geboren und war im vogtländischen Rothenkirchen aufgewachsen.