Wie der Sender am Samstag berichtete, haben sich der Kunstmaler Christoph Wetzel, der die Gemälde an der Innenkuppel des Gotteshauses nach historischen Vorlagen nachempfunden hatte, und die Stiftung Frauenkirche geeinigt. Der Kompromiss sehe vor, dass die Stiftung eine Einmalzahlung leistet und die Bilder weiter für eigene Zwecke verwenden kann. An allen anderen Abbildungen, etwa in Bildbänden und auf Souvenirs, verdiene der Künstler auch in Zukunft mit.
Wetzel hatte argumentiert, die Werke seien keine Kopien der Originale, sondern Anlehnungen. Daher gälten sie nicht als restaurierte Nachahmungen, sondern als eigenständige Werke, an denen er die Urheberrechte besitze. Abbildungen der Deckengemälde sind in Bildbänden und auf Ansichtskarten zu sehen. Mehrere Verlage hatten angekündigt, Wetzels Bilder aus ihren Büchern zu verbannen. (ddp/nm)