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| 14:51 Uhr

„Und der Zukunft zugewandt“
„Und der Zukunft zugewandt“: Filmgespräch im Cottbuser Weltspiegel mit Bernd Böhlich

 Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) muss schweigen.
Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) muss schweigen. FOTO: dpa / -
Cottbus. Im Jahr 1952 kehrt die deutsche Kommunistin  Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) mit ihrer kranken Tochter aus dem Gulag in die DDR zurück. Sie darf über ihre traumatischen Erlebnisse in der UdSSR aber nicht sprechen und erhält für ihr Schweigen medizinische Hilfe für ihr Kind sowie andere Gefälligkeiten.

Als sie sich in einen Arzt verliebt, kommt ihre Geschichte doch ans Licht und setzt eine Lawine in Gang, die alles unter sich zu begraben droht . . 

Bernd Böhlichs Film „Und der Zukunft zugewandt“, der soeben in die Kinos gekommen ist, läuft auch in der Lausitz. Am Samstag, 7. September wird es um 15 Uhr eine Vorstellung im Cottbuser Weltspiegel mit anschließendem Filmgespräch geben. Dabei diskutieren der Regisseur und Drehbuchautor Bernd Böhlich und der russlanddeutsche Journalist und ehemalige Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen Zeitung Sergej Lochthofen als Zeitzeuge miteinander.

Sergej Lochthofen kam 1953 als Sohn eines deutschen Kommunisten und einer russischen Mutter in Workuta zur Welt. 1958 erfolgte die Ausreise mit den im Gulag geborenen Kindern Pawel und Sergej in die DDR. Es moderiert Rainer Potratz (Behörde der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur LAkD). Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verein Aufarbeitung Cottbus e. V. und läuft  in Zusammenarbeit mit dem Filmfestival Cottbus, teilt der Weltspiegel weiter mit (Telefon 0355/49 49 497).

 Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) muss schweigen.
Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) muss schweigen. FOTO: dpa / -