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Filmfest Dresden mit Besucherplus

Dresden. Kurzfilme aus Polen und Brasilien haben die beiden mit je 7500 Euro dotierten Hauptpreise im Internationalen Wettbewerb des Filmfests Dresden gewonnen. dpa/pb

Die Jury lobte am Samstag zum Abschluss des Festivals die Kunstfertigkeit des Animationsfilms "Fuga na wiolonczele, trabke i pejzaz" von Jerzy Kucia als "eine echte Liebeserklärung an die große Leinwand" in Zeiten der Dominanz von Handy und Computer. Der Jugendfilm "Sem Coração" von Nara Normande wurde als feinfühlig und prägnant erzählt ausgezeichnet.

Im nationalen Wettbewerb waren "Däwit" von David Jansen und "We will stay in touch about it" von Jan Zabeil die Gewinner der mit je 3000 Euro dotierten Trophäen. Den mit 20 000 Euro verbundenen Filmförderpreis der Kunstministerin errang "Pein" von Ulrike Vahl, ein stiller Film um die letzten Dinge und die Konfrontation mit dem Ende des Lebens.

Insgesamt wurden neun Goldene Reiter und vier Sonderpreise verliehen, um die 71 Kurzstreifen aus mehr als 35 Ländern konkurrierten. Mit 65 000 Euro Preisgeld zählt Dresden zu den am höchsten dotierten Kurzfilmfestivals in Europa. Angesichts des Besucherplus - die 15 500 vom Vorjahr waren Samstag erreicht - zogen die Veranstalter am Sonntag ein positives Fazit.