"Mit dieser Halbzeit-Bilanz sind wir sehr zufrieden", sagte der Eigentümer des Filmparks Babelsberg, Friedhelm Schatz, gestern. Rund 500 Einzelexponate vom legendären Ring über Masken und Requisiten bis hin zu Kostümen oder auch einer imposanten Nachbildung des Höhlen-Trolls können noch bis zum 29. April bewundert werden. Zum Start in die letzten Wochen wurde gestern ein fast 870 Quadratmeter großes Plakat an der Potsdamer Nikolaikirche enthüllt. "Damit verbinden wir Werbung und Engagement für den Denkmalschutz", bemerkte Schatz. Schließlich fließe eine "großzügige" Spende in die laufende Sanierung des Gotteshauses. Rund sechs Millionen Euro sind für die Arbeiten veranschlagt.
"Wir finden, dass dieses Thema zu der Kirche passt, weil sich das Christentum in der "Herr der Ringe"-Trilogie in vielen Bereichen wieder spiegelt", sagte Gemeindekirchenrätin Anja Kriebel. "Dieses Plakat ist für uns ein wichtiger Schritt zur Rettung der Nikolaikirche." Denn ohne die Sanierung würde das 1850 geweihte Gotteshaus verfallen.
Die seit sieben Wochen laufende ,Herr der Ringe'-Schau wurde vom Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa entwickelt. (dpa/kk)