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Europa in seiner Vielfalt und Widersprüchlichkeit

Zittau. Die slowakisch-tschechische Koproduktion "{Scaron}pína" (Dreck) hat auf dem Neiße-Filmfestival den Preis der sächsischen Kunstministerin für die beste Regie erhalten. Darin erzählt Tereza Nvotová die Geschichte der jungen Lena, die nach einem Missbrauch durch ihren Lehrer ihren Weg finden muss. dpa/pb

Der mit 5000 Euro dotierte Preis in der Kategorie Spielfilm wurde zum ersten Mal vergeben, wie das Ministerium am Sonntag in Dresden mitteilte. Ressortchefin Eva-Maria Stange (SPD) wolle damit die Qualität des Festivals würdigen, das ein Stück gelebtes Europa in seiner Vielfalt und Widersprüchlichkeit ist.

Der Ehrenpreis des Filmfestivals wurde in diesem Jahr an den tschechischen Regisseur Bohdan Sláma ("Wilde Bienen", "Der Dorflehrer") verliehen, der auch beim Filmfestival in Cottbus schon mehrfach Preise errungen hatte.

Auf dem 14. Neiße-Festival wurden bis zum Sonntag im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien rund 130 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme an 22 Spielstätten gezeigt.