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| 13:22 Uhr

Alle Schauspiel-Studiensparten nun unter einem Dach
Ernst-Busch-Hochschule hat neues Zuhause

Studierende laufen durch das Treppenhaus des neuen Gebäudes der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Mitte. Die Schule ist eine der wichtigsten Adressen für den deutschen Theater- und Schauspielnachwuchs.
Studierende laufen durch das Treppenhaus des neuen Gebäudes der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Mitte. Die Schule ist eine der wichtigsten Adressen für den deutschen Theater- und Schauspielnachwuchs. FOTO: dpa / Bernd von Jutrczenka
Berlin. Die renommierte Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch hat ein neues Zuhause. Im Stadtbild ist der Neubau gut zu erkennen am markanten Holzturm. Jetzt sind alle Sparten – Schauspiel, Regie, Puppenspiel und Tanz – unter einem Dach vereint.

Es sei „für alle Abteilungen ein Riesengewinn“, sagte Rektor Holger Zebu Kluth am Donnerstag. Der Architekt Manfred Ortner betonte, man habe den Charme der ehemaligen Opernwerkstätten erhalten wollen. „Es ist wie eine Werkzeugkiste, die mitten in die Stadt gestellt ist.“

Holger Zebu Kluth, Rektor der Hochschule, steht anlässlich der Eröffnung im neuen Gebäude der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Mitte.
Holger Zebu Kluth, Rektor der Hochschule, steht anlässlich der Eröffnung im neuen Gebäude der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Mitte. FOTO: dpa / Bernd von Jutrczenka

Die Busch-Schule ist eine der bekanntesten Adressen für den Schauspielnachwuchs – von 1000 Bewerbern werden nur 25 genommen. Viele prominente Schauspieler haben dort ihr Handwerk gelernt, darunter Nina Hoss, Devid Striesow, Corinna Harfouch und Jan Josef Liefers. Die feierliche Eröffnung des Neubaus ist am 26. Oktober.

Die alten Gebäude waren über die Stadt verteilt. Für den neuen Campus wurden seit 2014 die ehemaligen Werkstätten saniert, umgebaut und erweitert. Der Umzug kam später und war deutlich teurer als geplant. Die Baukosten stiegen von gut 33 auf 44 Millionen Euro.

(dpa/pb)