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"Endstation Sehnsucht" von Zittau nach Görlitz

Zittau. (red/ik) Morgen ist der Schauspielklassiker "Endstation Sehnsucht" zum zweiten Mal in Zittau zu sehen. Es ist keine leicht Kost, was Tennessee Williams seinem Publikum vorsetzt, dabei aber aktueller denn je.

Im Zentrum des Geschehens steht das proletarisch geprägte New Orleans, wo die kleinen Leute schon lange keine großen Träume mehr haben. In diese graue Wirklichkeit tritt die verwöhnte Blanche DuBois, die sich bei ihrer Schwester Stella und deren Mann Stanley einnistet. Schnell reizt sie den aufbrausenden Sohn polnischer Einwanderer mit ihrer Art bis aufs Blut, sodass das Verhältnis der beiden in der Katastrophe endet - ausgerechnet in der Nacht, in der Stella Stanleys Kind auf die Welt bringt. Für die Inszenierung holte das Gerhart-Hauptmann-Theater Ivar Thomas van Urk nach Zittau. Ab 29. April ist das Stück dann auch in Görlitz zu erleben.