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Einsame Menschen töten

Vor gut zehn Jahren hat der dänische Autor seinen schrulligen Kommissar Carl Mørck zu ersten literarischen Ehren verholfen, seitdem hat sich Adler-Olsen zum bestverkauften dänischen Krimiautoren entwickelt. Dabei ist es ihm gelungen, seine ganz eigene Handschrift zu entwickeln und sich von den düster-melancholischen Skandinavienkrimis vom Typ Wallander angenehm abzuheben.

Die schrille Rose mit ihren schizophrenen Anfällen, der geheimnisvolle Assad und der schlaksige Ermittler Gordon sind in ihrem Kellerbüro längst zu einer verschworenen Gemeinschaft geworden, die sich auch jetzt wieder bewähren muss. Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten alten Fall, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an - und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Dann aber wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt und muss völlig verzweifelt in die Psychiatrie eingeliefert werden.

Carl, Assad und Gordon versuchen ihr zu helfen, doch bei ihren Ermittlungen stoßen sie unerwartet auf gefährliche Wahrheiten. Gleichzeitig müssen sie sich um die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise kümmern, die sich offenbar zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben.

Viele Rätsel, viel Blut, viel Krimispaß.