Das Haus hat mit mehr als 34 000 "Bestandseinheiten" - Bücher, Handschriften, Kunstwerke - den Angaben zufolge die momentan umfangreichste Dokumentation zu Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld. Der Museumsneubau und die künftige Dauerausstellung zu Leben und Werk des Dichters (1777-1811) sind von diesem Freitag an der Öffentlichkeit zugänglich. Zur offiziellen Eröffnung am heutigen Donnerstag ist auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) eingeladen. "Das ist einer der wichtigsten Museumsneubauten in Brandenburg in den letzten Jahren", erklärt Handke. Rund 5,4 Millionen Euro haben sich die Stadt als Bauherrin, das Land, der Bund und die Europäische Union das Museum im Zentrum der Grenzstadt nahe der Oder kosten lassen.