August sind zehn Gemälde des Künstlers zu sehen, die zu den bekanntesten Schätzen der Galerie gehören, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen mit. Eines der 1937 von den Nazis als "entartet" beschlagnahmten Gemälde "Kind im Steckkissen" aus dem Jahr 1932 werde als Leihgabe aus der Nationalgalerie Berlin erstmals in Dresden gezeigt.
Otto Dix studierte und lehrte an der Dresdner Kunstakademie, bis er 1933 von den Nazis als einer der ersten Kunstprofessoren entlassen wurde.
Die Dresdner Dix-Sammlung umfasst zwei 1957 erworbene Porträts einer Arbeiterfrau von 1921 und einer Madonna. Frühe Studien und Landschaftsgemälde aus der Zeit nach 1933 ermöglichen einen Überblick über das vielfältige Werk des Malers. Ausgestellt ist auch das 1968 angekaufte Triptychon "Der Krieg" aus den Jahren 1929/32. Der Erwerb des Dix-Hauptwerkes, das oft mit Picassos "Guernica" von 1937 verglichen wurde, stellte den spektakulärster Ankauf der Kunstsammlungen nach 1945 dar. Finanziert wurde es durch den Verkauf von Museumsbesitz. (dpa/kk)