Fünf geplante Buchprojekte mussten verschoben werden, da dem Verlag nach eigenen Angaben von gestern die Zuschüsse im Vergleich zum Vorjahr um fast 90 000 Euro gekürzt wurden. Wichtigste Neuerscheinung ist ein Buch zum Lebenswerk von Erich Rinka (1902-1983), einem bedeutenden Vertreter der deutschen Arbeiterfotografie. "Erich Rinka - Fotograf" stehe im Mittelpunkt der Präsentation des Domowina-Verlages zur Leipziger Buchmesse.
Rinkas Schaffen ist bislang weitgehend unbekannt. Der in Lübbenau geborene Fotograf hatte unter anderem den Bau des Kraftwerks in Schwarze Pumpe dokumentiert. Die Publikation begleitet zwei Ausstellungen in Cottbus und Bautzen. (dpa/pb)