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| 18:32 Uhr

Brandenburg
Dokumentation der DDR-Geschichte weiter finanziert

Potsdam. (dpa/ik) Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) hat die Finanzierung für das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) am Freitag um vier Jahre verlängert.

Das Land unterstützt damit bis Ende 2021 den Erhalt und die Neuausrichtung des Museums auf Fragen zur Alltags- und Herrschaftsgeschichte mit jährlich 150 000 Euro.Das Dokumentationszentrum hat seit der Gründung im Jahr 1993 mehr als 170 000 Gegenstände aus Privathaushalten, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen gesammelt. Dazu gehören Hausrat, Bekleidung, Möbel, Bücher, Schallplatten und Fotografien. Das Museum ist in einer ehemaligen Kinderkrippe im Zentrum der seit 1951 erbauten Modellstadt Eisenhüttenstadt untergebracht. Die erste deutsche Stadtgründung nach dem Zweiten Weltkrieg ist das größte Flächendenkmal Deutschlands.

(dpa)