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Dokfilmfestival Leipzig kündigt 113 Premieren an

Leipzig. Das Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig wartet bei seiner 60. Ausgabe mit einem Rekord an Premieren auf. dpa/pb

Wie die Veranstalter am Dienstag bekannt gaben, sind vom 30. Oktober bis 5. November 113 Filme erstmals überhaupt oder erstmals außerhalb ihrer Herkunftsländer zu sehen. Insgesamt stehen 166 Filme und interaktive Arbeiten zur Auswahl, inklusive der Sonderprogramme sind es 340.

Werke gestandener Filmemacher wie Shelly Silver, Stanislaw Mucha, Kamal Swaroop und David Sieveking sind genauso dabei wie Arbeiten von Nachwuchsregisseuren. Insgesamt sind Filme aus 53 Ländern vertreten.

Viele Werke beschäftigen sich mit der Frage, wie Jugendliche heute leben, betonte Ralph Eue, Vorsitzender der Auswahlkommission. "Einige der Protagonistinnen und Protagonisten ringen um inspirierende Vorbilder, andere versuchen einen Umgang mit sozialem Druck zu finden, und immer wieder geht es um Überlebensstrategien, die junge Menschen in Europa und in der ganzen Welt entwickeln."

Auch Menschen mit rechter Gesinnung geraten etwa bei Aufmärschen von Pegida oder Neonazis in den Fokus. Zugleich wird der Protest gegen Fremdenfeindlichkeit thematisiert.

Eröffnet wird das Festival am 30. Oktober mit dem dokumentarischen Krimi "Betrug" des Münchners David Spaeth.