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| 02:38 Uhr

Diskussion um Smolensk-Film vor Kinostart in Polen

Warschau. Ein Film über die Flugzeugkatastrophe von Smolensk wird in Polen bereits vor Kinostart am heutigen Freitag kontrovers diskutiert. Der Streifen über den Absturz des Regierungsflugzeugs mit 96 Toten, darunter dem damaligen Präsidenten Lech Kaczynski, unterstütze eine Anschlagstheorie, kritisierte die polnische Zeitung "Gazeta" in ihrer Online-Ausgabe. dpa/pb

Nach Angaben des Regisseurs Antoni Krauze basiert die Handlung seines Films "Smolensk" auf Untersuchungsergebnissen von Polens nationalkonservativer PiS-Regierung, die den Absturz neu ermitteln lässt. Sie will den offiziellen Untersuchungsbericht ihrer Vorgänger, der menschliches Versagen für das Unglück am 10. April 2010 verantwortlich machte, nicht akzeptieren. PiS-Parteichef Jaroslaw Kaczynski, Zwillingsbruder des toten Präsidenten Lech Kaczynski, glaubt sogar an einen Anschlag.

Der Film sei Propaganda, bemängelte Oppositionspolitikerin Katarzyna Lubnauer von der Partei Nowoczesna gegenüber dem Portal Onet.pl.