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Dirk Heerklotz: Skulptur – Zeichnung – Malerei

"Mehr Mauerhaus als Kirche" nennt der Künstler sein Werk aus Papier, Styropor, Farbe.
"Mehr Mauerhaus als Kirche" nennt der Künstler sein Werk aus Papier, Styropor, Farbe. FOTO: D. Heerklotz
Frankfurt (Oder). Am Sonntag, 8. Oktober, 11 Uhr, wird im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Frankfurt (Oder) die Ausstellung "Dirk Heerklotz. red/gro

Skulptur - Zeichnung - Malerei" eröffnet. Diese ist bis 26. November 2017 im PackHof Frankfurt (Oder) zu sehen.

Seit 1996 führt Dirk Heerklotz ein visuelles Tagebuch, das aus Fotos und Videoaufnahmen besteht. Es konzentriert sich auf eine akribische Welt- und Naturbeobachtung, registriert deren Strukturähnlichkeiten und Kompositionsmuster. Die Aufnahmen sind der Formenfundus für Bilder und Skulpturen. In seinen Malereien und Zeichnungen erscheinen fragmentarische Bildräume als auch Versatzstücke eigener Skulpturen und Fotografien. Hinzu kommen Menschen-, Tier- und Pflanzendarstellungen mit einem mythologischen oder zeichenhaften Sinn. Ähnliche Strukturen finden sich in den Skulpturen, die zudem Polares wie Ordnung-Unordnung und Geometrie-Organik in eine räumliche Balance des Harmonischen transformieren.

Heerklotz studierte von 1995 bis 2002 an der Dresdner Kunsthochschule bei Prof. Eberhard Bosslet und wurde dessen Meisterschüler.

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst, Frankfurt (Oder), PackHof (Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11, 15230 Frankfurt /Oder)

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr, Montag geschlossen.