"Wir zeichnen mit den Prinzen Menschen aus, die sich für bürgerschaftliches Engagement stark machen und mit ihrem Widerspruch gegen rechtsextremistische Gewalt ein Vorbild sind", sagte Joachim Gauck, Vorsitzender der gleichnamigen Vereinigung, gestern zur Entscheidung der Jury.
Die Prinzen engagieren sich seit langem gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Sie beteiligen sich an Benefizveranstaltungen, an Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, beispielsweise in Dresden anlässlich des Jahrestages der Bombardierung der Stadt, und werben für Toleranz und Zivilcourage. Als Sänger Sebastian Krumbiegel 2003 Opfer eines Raubüberfalls durch zwei Skinheads wurde, verarbeitete er dieses Erlebnis musikalisch. Die Einnahmen aus diesem Werk spendete er dem Verein "Leipzig Courage".
Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert. Die Verleihung findet am 5. Dezember in der Berliner Akademie der Künste statt.
(ddp/pb)