Unter dem Titel "Rebels With A Cause - The Cinema Of East Germany" (Denn sie wissen, was sie tun - Kinofilme aus Ost-Deutschland) werden dabei 21 Spielfilme, Kurz- und Trickfilme sowie Dokumentationen aus 40 Schaffensjahren der früheren DDR-Filmgesellschaft präsentiert.
"Wir haben vor allem solche Filme ausgewählt, die formal innovativ waren und thematisch eine Herausforderung darstellten", sagte Juliane Wanckel von der Programmabteilung des New Yorker Goethe-Instituts. Sie traf zusammen mit der Film-Kuratorin des MoMA, Jytte Jensen, die Auswahl. Erzählt werde, wie sich Künstler, unkonventionelle Frauen oder Teenager ihren Platz in einer Gesellschaft suchten, die auf Konformismus angelegt war.
Zu sehen ist beispielsweise einer der erfolgreichsten und am meisten gespielten DDR-Filme "Die Legende von Paul und Paula" (1972) von Ulrich Plenzdorf mit dem Soundtrack der Kult-Rockband Puhdys. Im MoMA laufen auch Filme, die nach einem Beschluss des Zentralkomitees der SED 1965 verboten wurden, weil sie nicht der Einheits-Ideologie entsprachen, wie "Das Kaninchen bin ich" (1965) von Regisseur und Defa-Gründungsdirektor Kurt Maetzig.
Erwartet werden in New York zahlreiche Schauspieler, Drehbuchautoren und Filmschaffende aus der DDR-Zeit. (dpa/sts)