Jahrhunderts für Ludwig Erdmann Graf von Pückler geschaffenen 49- teiligen Tafelservice. Sie sind mit gravierten Wappen und Grafenkrone versehen und in den Werkstätten der renommierten Berliner Gold- u. Silberschmiededynastie Godet gefertigt worden.

Fürst Pückler erbte diesen kostbaren Besitz 1811 von seinem Vater. Da der Fürst ohne Nachkommen 1871 starb, ging das Silber an seinen Neffen Siegfried von Kospoth. Dieser vererbte es seiner Nichte Theda Freiin zu Innhausen und Knyphausen, seit 1872 verheiratete von Behr. In ihrer Familie verblieb das Tafelsilber bis es 2014 Hermann Graf von Pückler erwerben konnte. In seinem Grußwort zeichnete Hermann Graf von Pückler am Samstag zur Eröffnung der Kabinettausstellung den wechselvollen Weg des Tafelsilbers von seinem Ursprung bis zurück ins Branitzer Schloss nach.

Es sei beachtlich, dass das Tafelsilber aus dem Besitz der Familie Pückler sämtliche Kriege unbeschadet überlebt habe und er freue sich, dass es nunmehr wieder an seinen Ursprungsort zurückgekehrt sei. "Hier ist es am besten aufgehoben und soll als Kulturschatz im Schloss Branitz im Licht der Öffentlichkeit stehen. Deshalb habe ich mich entschlossen, es als Dauerleihgabe der Stiftung Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz zu übergeben” sagte Hermann Graf von Pückler.