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Daddy’s Home 2“: Turbulente Festtagskomödie neu im Kino 

Mel Gibson (als Kurt, l.) und Will Ferrell (als Brad) in einer Szene des Films „Daddy‘s Home 2.
Mel Gibson (als Kurt, l.) und Will Ferrell (als Brad) in einer Szene des Films „Daddy‘s Home 2. FOTO: Claire Folger / dpa
Berlin. (dpa/ik) Die Saison der Weihnachtsstreifen ist in vollem Gange. Während sich in „Bad Moms 2“ drei aufsässige Mütter gegen den Festtagsstress stemmen, geht es nun in „Daddy’s Home 2“ um das vermeintlich stärkere Geschlecht: Vier Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sehen sich in der amerikanischen Komödie dazu verdammt, das diesjährige Weihnachtsfest gemeinsam zu bestreiten.

Verkörpert werden die Dads von gestandenen Schauspielern: Mark Wahlberg, Mel Gibson, Will Ferrell und John Lithgow. Die Inszenierung des 100-Minüters kommt von Regisseur Sean Anders. Dieser hatte bereits den Vorläufer von 2015, „Daddy’s Home“ (ebenfalls mit Wahlberg und Ferrell), in die Kinos gebracht.

Nachdem Brad (Ferrell) und Dusty (Wahlberg) im Vorgängerfilm lernen mussten, wie es ist, sich als biologischer Vater auf der einen, als Stiefvater auf der anderen Seite eine Patchwork-Familie zu teilen, werden sie diesmal vor eine neue Herausforderung gestellt: Ausgerechnet die Väter der beiden haben sich angekündigt, zwei Exemplare höchst unterschiedlicher Männlichkeit.

Doch es nützt alles nichts, Weihnachten, das Fest der Familie, das Fest der Liebe, steht vor der Tür und will anständig und ohne allzu große Reibereien begangen sein.

„Daddy’s Home 2“, der in Deutschland mit einer Freigabe ab 6 in die Kinos gelangt, ist ein Familienfilm, dessen Dialoge nur hie und da unter die Gürtellinie zielen. Der Film dürfte aber auch die eine oder die andere Glühwein-selige Männertruppe in die Kinos führen. Als Pendant jedenfalls zum Frauen-starken „Bad Moms 2“ funktioniert er wunderbar.

USA 2017, 100 Min., FSK ab 6