ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:14 Uhr

Hoyerswerda
Fürst Pückler – Wandelstern im Kosmos der Frauen

Hoyerswerda. Branitzer Historiker kommen ins Schloss Hoyerswerda.

(ms) Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 -1871) schätzen die einen als den genialen Parkgestalter, der den Lausitzern zu den bewunderten Ausflugsorten Bad Muskau und Branitz verhalf. Goethe lobte ihn für den Stil der Bücher. Andere Zeitgenossen folgen seinen Reisen. Wieder andere loben seinen Geschmack für eine gute Küche. Und nicht zuletzt gibt es Neider wie Bewunderinnen für seinen feinen Umgang mit Damen.

Diesem Gedanken folgen die beiden Pücklerforscher Volkmar Herold und Christian Friedrich aus Branitz heute um 19 Uhr im Schloss Hoyerswerda. „Fürst Pückler – Wandelstern im Kosmos der Frauen“, lautet ihr Thema. Sie werden von Pücklers Verehrung für Königin Augusta von Preußen, die spätere Kaiserin, von den Begegnungen mit Herzogin Dorothea von Sagan und mit Gräfin Julie von Kospoth berichten. Erstere wird als kluge, interessierte Frau beschrieben, die nach längerem Zögern Pücklers Einladung in sein Schloss annahm, um seine Parks zu bewundern, schließlich arbeitete er an dem Babelsberger Park mit.

Die zweite, eine Hofdame am Hof Napoleon I., war Erbin des berühmt-berüchtigten Fürsten Talleyrand (1754 -1838). Die Gräfin Julie von Kospoth stammte aus einem alten Adelsgeschlecht Thüringens.

Der Vortrag der beiden Historiker widmet sich nicht den Skandalen jener Zeit, sondern erhellt heiter und inhaltsreich Geschichte. Zu diesem spannenden Vortrag heißt der Hoyerswerdaer Kunstverein alle Interessenten herzlich willkommen.