Ihre Flucht endet in Basel. Waldemar hat sich unsterblich in eine Schallplattenverkäuferin verliebt. Jeden Tag kaufen sie eine Tango-Platte bei ihr, so lange, bis das Geld aufgebraucht ist und ein erneuter Banküberfall ansteht. Eine liebevoll gestaltete Neuauflage der deutschen Version von Bonnie & Clyde, die Alexander Capus bereits 2002 erstmals herausgebracht hat. Der Autor verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen. Er hat damit ein für ihn typisches Genre zwischen Dokumentation und Erzählung geschaffen. Melodramatisch wie ein Tango.

Alexander Capus: Fast ein bisschen Frühling. Hanser Verlag, 192 Seiten, 10 Euro.