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Berlinale-Retrospektive widmet sich der „Roten Traumfabrik“

Berlin. . Die Retrospektive der Berlinale 2012 (9. dapd/pb

bis 19. Februar) widmet sich unter dem Titel „Die rote Traumfabrik“ dem deutsch-russischen Filmstudio Meschrabpom-Film. Meschrabpom und der deutsche Zweig Prometheus schrieben in von 1922 bis 1936 „Filmgeschichte“, wie das Festival am Montag mitteilte. Die Retrospektive umfasst rund 30 Programme mit mehr als 40 Stumm- und Tonfilmen.

Der Leiter der Retrospektive und Künstlerische Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Rainer Rother, sagte, bei Meschrabpom seien „Klassiker des russischen Revolutionsfilms“ entstanden. Künstlerisch anspruchsvolle Filme hätten die europäische Filmavantgarde inspiriert.

Moisej Alejnikow und Willi Münzenberg taten sich 1922 zusammen und gründeten das deutsch-russische Filmunternehmen Meschrabpom-Rus in Moskau, mit einer Zentrale in Berlin. Rund 600 Filme später wurde das internationale Experiment von Hitler und Stalin gewaltsam beendet.