Auch die Energieversorgung soll modernisiert werden. Dafür will die Senatsbauverwaltung nach Angaben vom Dienstag 13,7 Millionen Euro vom Bund beantragen - aus einem neuen Programm zur Förderung von Investitionen in nationale Unesco-Welterbestätten. Sechs Berliner Wohnsiedlungen aus den Jahren 1913 bis 1934 gehören seit 2008 zum Welterbe. Mit dem Geld soll die Wohnqualität in der Siedlung Schillerpark in Mitte, in der Britzer Hufeisensiedlung und der Ringsiedlung in Siemensstadt verbessert werden. Im Umfeld der Museumsinsel wird beispielsweise die Friedrichbrücke denkmalgerecht saniert. Am Dienstag verabschiedete der Senat ein Konjunkturprogramm, mit dem weitere 25 Millionen Euro in die Sanierung von Berliner Kultureinrichtungen fließen. "Damit ist die Kultur auch in diesem Investitionsprogramm sehr gut vertreten", hob Kulturstaatssekretär André Schmitz hervor. dpa/pb