Der Preisträger wird erst am Abend der Verleihung am 1. Februar in Berlin bekannt gegeben.
Trotz internationaler Kinoproduktionen vernachlässige der 49-jährige Berkel nie das deutsche Fernsehpublikum. Seit er sich aus der Rolle des ewigen Bösewichts befreit habe, spiele er höchst erfolgreich gegen alle Klischees an, heißt es zur Begründung der Jury.
Mühe (53) spiele den Stasi-Offizier Wiesler in "Das Leben der Anderen" so eindringlich, dass man als Zuschauer zwischen Verständnis und Ekel schwankt, hieß es.
Im "Polizeiruf 110" (ARD) sei es dem 58-Jährigen Selge gelungen, den einarmigen Kommissar Tauber zu einer der spannendsten und sensibelsten Figuren der deutschen Fernsehkrimi-Geschichte zu gestalten, hieß es weiter.
Die von Thomas Gottschalk moderierte 42. Verleihung des Film- und Fernsehpreises wird am 1. Februar ab 20.15 Uhr im ZDF gezeigt. (ddp/pb)