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| 19:08 Uhr

Vor der Premiere
Liebesbriefe zum Schweben

Inmaculada Marín López bei der Probe zum  Ballett „Juliet Letters – Briefe an Julia“.
Inmaculada Marín López bei der Probe zum Ballett „Juliet Letters – Briefe an Julia“. FOTO: Marlies Kross
Cottbus. Am Samstag gibt es eine Ballett-Uraufführung am Staatstheater Cottbus

(red/ik) In der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus kommt am Samstag, 19.30 Uhr, das Ballett „Juliet Letters – Briefe an Julia“ von Adriana Mortelliti zur Uraufführung.

Die Choreografin hat sich von einem Brauch zu ihrer fantasievoll gestalteten Hommage an die vielgestaltige Liebe inspirieren lassen: In Verona, in der Via Cappello 23, steht das Haus mit dem berühmten Balkon, in dem Shakespeares Julia angeblich lebte. Hier, so heißt es, schwuren sie und Romeo sich ewige Treue. Im Innenhof, in den Ritzen der Mauern, hinterlegen Liebende hoffnungsvolle, traurige, zweifelnde, trostsuchende, glückselige Briefe an Julia.

Die Anregungen für die höchst unterschiedlichen Situationen ihres Balletts sind Liebesbriefen aus Literatur und Alltag entnommen. Die musikalische Grundlage bilden Werke von Max Richter, Radiohead, Leonard Cohen und vielen anderen.

Adriana Mortelliti hat mit dem Ballett des Staatstheaters bereits die Uraufführungen „Berührungen – Eine Balkanrhapsodie“ und „Pieces of Nyman“ erarbeitet. Ihre Tanzsprache ist akrobatisch-schwebend, anmutig, emotional. Sie berührt in ernsten, spannungsreichen Momenten wie in ihren heiteren, spielerischen. Und immer wieder blitzt ein Augenzwinkern auf.

Es tanzen: Inmaculada Marín López, Andrea Masotti, Denise Ruddock, Venira Welijan, Mikaël Champs, René Klötzer, Stefan Kulhawec und Andrea Simeone.

Die Premiere ist ausgebucht, an der Abendkasse kann nach Restkarten gefragt werden. Für die weiteren Vorstellungen sind Karten erhältlich in der RUNDSCHAU, im Besucherservice sowie online über www.staatstheater-cottbus.de, Ticket-Telefon 0355/ 78242424.